Klangfehler
Der häufigste von allen: den Namen wählen, ohne ihn laut mit dem Nachnamen zu sprechen. Die Kakophonie wohnt an der Naht (das Ende des einen Namens kollidiert mit dem Anfang des anderen) und zeigt sich nur beim Sprechen, nie auf dem Papier.
Aus derselben Fehlerfamilie: der unfreiwillige Reim mit dem Nachnamen und Initialen, die ein schlechtes Kürzel bilden. Dreißig Sekunden lauter Test und ein Blick auf die Initialen beseitigen alle drei.
Kontextfehler
Die 'kreative' Schreibweise ist der Fehler mit den höchsten Zinsen: Ein vertauschter Buchstabe verurteilt das Kind, den eigenen Namen ein Leben lang zu buchstabieren. Wenn die Standardschreibweise existiert, ist sie fast immer die großzügigere Wahl.
Weitere Klassiker: den Modenamen wählen, ohne zu wissen, dass er die Nummer eins des Jahres ist (und es beim Kita-Aufruf zu entdecken), die im emotionalen Moment versprochene Ehrung, die zum Familienkonflikt wird, und den unvermeidlichen Kosenamen zu ignorieren, den der Name trägt.
Das Gegenmittel: Shortlist und Zeit
Keiner dieser Fehler überlebt eine einfache Methode:
- Halten Sie 3 bis 5 Finalisten, nicht einen einzigen zu früh Gekürten.
- Sprechen Sie jeden Finalisten eine Woche lang laut aus, in echten Sätzen: rufen, vorstellen, trösten.
- Testen Sie den Namen in drei Altern: am Baby, am Schulkind und am Erwachsenen im Meeting.
- Entscheiden Sie ohne Eile zu verkünden: Ein zu früh erzählter Name zieht ungefragte Meinungen an.
Der Generator zeigt Harmonie mit dem Nachnamen, Seltenheit und Kosenamen jedes Kandidaten, die drei Punkte, an denen Fehler entstehen.