Babynamen — Nordisch
Nordische Namen stammen aus der Sprache der Wikinger, dem Altnordischen, und aus der Natur, die diese Völker umgab: Bär, Wolf, Donner. Heute balanciert Skandinavien sie mit einem modernen Geschmack für kurze, klare Namen aus.
Voll im Trend
1Modern
7Selten / Elegant
19Einzigartig / Exotisch
9Elemente, die Geschichten erzählen
Die klassischen Namen waren aus bedeutungstragenden Elementen zusammengesetzt: björn ist der Bär, ulf der Wolf, und Thor, der Donnergott, steckt in Torsten und Tove. Astrid verbindet die Elemente 'Gott' und 'schön'; Freja war die Göttin der Liebe.
Das Patronym ist ein weiteres Erbe: Anderson bedeutet 'Sohn des Anders'. In Island lebt das System bis heute, mit -son und -dóttir nach dem Namen des Vaters oder der Mutter.
Wie heute benannt wird
Island unterhält ein offizielles Komitee, das neue Namen genehmigt, und auch Dänemark arbeitet mit einer Positivliste. Das bewahrte das klassische Repertoire, während Schweden und Norwegen kurze Namen wie Liv, Søren und Freja annahmen, die heute in die Welt exportiert werden.
Häufige Fragen
Brauche ich die Sonderbuchstaben (ø, å, æ)?
Nein. Fast jeder nordische Name hat eine etablierte angepasste Schreibweise: Søren wird Soren, Åsa wird Asa. Der Klang ändert sich kaum, und die Registrierung ist außerhalb Skandinaviens einfacher.
Was bedeutet die Endung -son?
'Sohn von'. Anderson ist der Sohn von Anders, Eriksson der Sohn von Erik. In Island ist das patronymische System noch der gesetzliche Standard, mit -dóttir ('Tochter von') für Frauen.
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