Babynamen — Keltisch
Keltische Namen stammen aus den gälischen Sprachen Irlands und Schottlands, dem Walisischen und dem Bretonischen, und tragen die Mythologie dieser Länder: Finn war der legendäre Jäger, Brigid die Göttin des Feuers. Die Schreibweise überrascht, doch der Klang ist einfacher, als er aussieht.
Modern
13Selten / Elegant
28Einzigartig / Exotisch
12Mythologie und Wiedergeburt
Viele keltische Namen kommen direkt aus den Sagen: Deirdre und Finn sind Figuren der irischen Zyklen, Arthur erscheint in walisischen Legenden. Nach Jahrhunderten englischer Herrschaft brachte die gälische Renaissance des späten 19. Jahrhunderts diese Namen zurück in die Standesämter.
Heute zählt Irland Fiadh und Cillian zu den beliebtesten Namen des Landes, und das Walisische hält Rhys und Carys lebendig.
Schreibweise und Aussprache
Die gälische Rechtschreibung folgt eigenen Regeln: Siobhán klingt wie 'Schiwohn', Aoife wie 'Ihfa', Niamh wie 'Nief'. Das ist keine Unregelmäßigkeit, sondern ein anderes Schriftsystem. Viele Namen haben eine etablierte anglisierte Schreibweise (Kevin kam von Caoimhín), was den Gebrauch außerhalb Irlands erleichtert.
Häufige Fragen
Ist keltisch dasselbe wie irisch?
Irisch ist eine der keltischen Sprachen, neben Schottisch-Gälisch, Walisisch und Bretonisch. Jede hat ihr eigenes Repertoire: Aoife ist irisch, Carys ist walisisch, aber sie teilen ihre Wurzeln.
Woher kenne ich die richtige Aussprache eines keltischen Namens?
Jede Namensseite hier zeigt eine ungefähre Aussprache. Als Faustregel: bh und mh klingen wie 'w', ao klingt wie ein langes 'i', und die Betonung liegt auf der ersten Silbe.
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