Die biblischen: eine Geschichte im Inneren
Im biblischen Text sagt der Name etwas: Daniel ist 'Gott ist mein Richter', Anna kommt von Hannah, 'Anmut'. Viele tragen die göttlichen Elemente El oder Yah (Gabriel, Elias, Elisabeth), die sogenannten theophoren Namen.
Das Christentum verbreitete dieses Repertoire über Europa, und jede Sprache schuf ihre Version: Derselbe Yochanan wurde zu Johannes, John, Jean und Giovanni. Deshalb hat ein biblischer Name fast immer ein Gegenstück in jeder Sprache, ein praktischer Vorteil für internationale Familien.
Die mythologischen: Göttinnen, Helden und Sternbilder
Aus der griechisch-römischen Mythologie kommen Diana, Aurora (die Göttin der Morgenröte) und Helena; aus der nordischen Freja und die Namen mit Thor darin, wie Torsten; aus der keltischen Brigid und Finn. Es sind Namen mit eigener Szene: Jeder bringt eine Geschichte zum Erzählen mit.
Eine Prüfung lohnt sich: Lesen Sie den Mythos vor der Anmeldung. Manche Figuren tragen schwere Geschichten (Kassandra, der niemand glaubte; Ikarus mit seinem Sturz), und eines Tages liest das Kind seine eigene Geschichte.
Wie man zwischen den beiden Quellen wählt
Der erste Filter ist das Register der Familie: Zählt der Glaube, spricht das Gewicht für den biblischen Namen; gilt die Faszination der Geschichte und dem Klang, öffnet die Mythologie ein weniger besetztes Repertoire.
Danach gelten die üblichen Kriterien: Klang mit dem Nachnamen, lokale oder Originalversion (Aurora und Diana schreiben sich in einem halben Dutzend Sprachen gleich) und Seltenheit am gewünschten Punkt.
Der Hub der hebräischen Herkunft sammelt die biblischen Namen des Katalogs mit Bedeutung und Seltenheit.